17 August 2017

Ferienrückblick 4


Die Blumenwelt in den Bergen war eine Augenweide! So viele Alpenblumen hatten wir schon lange nicht mehr gesehen und ich kam aus dem Fotografieren gar nicht mehr raus.


Sehr viele Schmetterlinge und Käfer!




Das ist Rittersporn und dieses Blau hat mich total in den Bann gezogen. 
Daheim bin ich per Zufall im Do-it an eine heruntergesetzte Staude heran gelaufen. Klar, dass die mit musste. Eingepflanzt und nun hoffe ich fest, dass es ihr dort gefällt und sie nächstes Jahr blüht.




Mein Souvenir: Eine fein duftende Schafmilch-Gartenseife. 
Meine Männer haben nicht immer wirklich die saubersten Hände und diese hier ist mit ganz feinem Sand angereichert. Danach hat sicher jeder saubere Hände!

Das war nun Rückblick Nr. 4, noch mehr? 

Dann bis morgen;)
Herzlich, Rita

16 August 2017

Ferienrückblick 3

In Sta Maria im Val Munstair war einen ganz besonderer Laden, 
auf den ich mich im Vorfeld sehr gefreut hatte.....


Na, wer weiss es?

Genau! Die Handweberei Tessanda Manufaktura Sta Maria
Wer gerne etwas über die Geschichte dieser Handweberei erfahren möchte, gehe auf den Link und schaut sich da das Video an;)

Hier kann man in den Laden rein und hoch, da stehen unzählige grosse Webstühle und so ziemlich jeder ist in Gebrauch. Die Frauen, die da arbeiten, freuen sich über den Besuch und das Interesse!


Einige wissen sicher von Euch, dass man hier einzig den Beruf als Gewebegestalterin lernen kann. 
Es ist der einzige deutschschweizer Ausbildungsort für Handweberei.









Meine Buben waren sehr interessiert und mir war es wichtig, 
diese Handarbeit und die Geschichte dahinter den beiden näher zu bringen.



Der Laden war einfach aber hell und modern eingerichtet und die Verkäuferin war sehr nett.


Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen, etwas aus dem Laden mit Heim zu bringen.


Ich mags farbig und beim Abwasch ist das sicher ein Hingucker;)


Mein Souvenir: Ein Küchenwaschlappen im Waffelmuster.


Und morgen geht's weiter;)

Bis Morgen!

Herzlich, Rita



15 August 2017

Ferienrückblick 2

Nach den 3 Tagen Nationalpark, fuhren wir weiter runter in's Val Munstair, oder Münstertal. Ganz nah an der Grenze zu Italien. Nach der Grenze beginnt das ebenfalls traumhaft schöne Südtirol.

Richtung Schweiz hoch

Wir hatten traumhaftes Wetter und es sieht schon etwas kitschig aus, nicht?
Wir bewohnten ein kleines Hotel in Sta.Maria und machten von dort aus kleine Ausflüge und Wanderungen.


Mein Ziel war das berühmte unter dem UNESCO-Welterbe stehende Kloster von Munstair. 
Es soll das älteste Kloster Europas sein. Erstmals 775 n. Chr. erwähnt, war es ein Männerkloster bis zum 12. Jahrhundert. Danach übernommen von Nonnen und seither bewohnt ohne Unterbrechung.


 Hier das Silberbesteck einer Äbtissin. Wunderschön und mit Etui.


Der Klostergarten


Jede Nonne durfte sich ein sogenanntes "Schatzkästchen" halten. Darin durfte sie persönliche Gegenstände und Erinnerungen von Daheim o.ä. haben. Je besser gestellt die Frau vor dem Klostereintritt war, umso schöner das Kistchen.


Das Kloster soll Dank Karl dem Grossen gebaut worden sein. In einem Schneesturm über die Pässe hätte er die Orientierung verloren und gelobt ein Kloster zu stiften, wenn er heil da raus käme. Hier seht Ihr die älteste Statue von Karl dem Grossen. Die Wandmalereien stammen teils aus der Krinolinischen Zeit. Vieles wurde durch die Jahrhunderte verändert und das Kloster gleicht einer Zeitreise. Die öffentliche Führung die täglich stattfindet, war wirklich lehrreich und interessant. Meine kleine Auszeit, denn meine Männer fanden das nicht so interessant und gönnten mir dies.

Das Kloster war in den 50. und 60. Jahren sehr arm dran und es viel fast auseinander. Die Nonnen hatten keine eigenen Mittel mehr und quasi Dank eines Zufalls (Archeologiestudenten fanden alte Malereien) konnte das Kloster gerettet werden. Bundesgelder und Stiftungen finanzieren diese. Seit Jahrzehnten sind sie am Renovieren und es wird wohl noch viele Jahre weiter so dauern.


Ich habe mir dieses Büchlein gekauft. Es sind die regeln des heiligen Benedikt. Diese Regeln lassen sich in jede Gemeinschaft, Familie oder ein Geschäft integrieren. Es geht um gegenseitige Rücksicht, Hilfe, Vertrauen und Mitgefühl. Alles Werte, die wir uns in unserem Alltag auch wünschen. 


Eine Bettlektüre, in der ich immer wieder mal blättere.

Gerne weiter?


Dann bis morgen;)

Herzlich, Rita




14 August 2017

Ferienrückblick 1

Meine Lieben

Nun habe ich doch eine längere Pause gemacht, als zuerst gedacht....Nach unseren Ferien habe ich intensiv an meiner Projektarbeit gearbeitet und habe sie gestern auf die Post gebracht. Irgendwie hatte daneben nichts anderes Platz.


Wir waren in den Ferien im Unterengadin. Wunderschöne Ferien in den Bergen mit der Familie.
7 Souvenirs habe ich mit nach Hause gebracht. Gerne zeige ich Euch jeden Tag dieser Woche eines davon;)


Der erste Halt machten wir im Schweizer Nationalpark. Die Jungs hatten es sich gewünscht und wir wanderten 3 Stunden zur Cluozzahütte und blieben 2 Nächte dort. Ein Aufenthalt in einer SAC-Hütte war für uns alle ein Erlebnis. Das Team war sehr nett, sehr gutes Essen, alles sauber. Einfach gemütlich. Ich hätte noch länger bleiben können;)


Am 2 Tag machten wir eine Wanderung in's Tal hinein und im breiten Flussbett mussten  wir natürlich Steinmännchen machen. (Wäre sonst verboten gewesen......) Im Nationalpark ist so ziemlich alles verboten: keine Hunde, keine Velos, kein Feuer machen, kein Camping, nichts abreissen, auf dem Weg bleiben....Diese strengen Regeln sollen die Natur auf bestmögliche Weise schützen. Der Nationalpark ist wohl einer der Bestgeschützen Weltweit.


Am folgenden Tag bestiegen wir den Pass Murter, um auf die andere Seite und zu unserem Auto zu gelangen. Das Wetter war oben etwas trüb und es nieselte leicht....Doch was sahen wir? 
Einen Abschiedsgruss aus dem Park sozusagen;)


Der Nationalpark Schweiz ist auf jeden Fall eine Reise wert, man sieht viele Tiere wie Murmeltiere, Hirsche und Gämsen. Wir haben sie alle gesehen und die Jungs waren begeistert. Die Natur war traumhaft und ich hoffe, das bleibt noch möglichst lange so.

Ich habe mir auch ein kleines Souvenir mitgenommen:


Einen ganz flachen Stein aus dem Flussbett, den wir besucht hatten.


Gerne noch mehr gesehen? 

Morgen gehts weiter!

Herzlich, Rita



11 Juli 2017

Eins nach dem anderen....


Kornblumenfeld bei meinem Lieblingsgärtner, traumhaft schön!!

Hi zusammen

Wie Ihr seht, bei mir scheint es auf dem Blog recht still zu sein. 
Eigentlich habe ich recht viel gemacht, nur Fotos und Text sind etwas auf der Strecke geblieben. 
Das reale Leben ist sehr intensiv und daher machen wir SOMMERPAUSE, 
einfach bis ich wieder etwas mehr Zeit für mich gefunden habe;)

Trostblume gegen Handarbeitsklau! Schau mal da


Bis bald!

Herzlich, Rita

23 Juni 2017

Brotfladen vom Grill


Die Grillsaison ist ja in vollem Gange und auch bei uns wird nun häufiger draussen mal "gekocht".

Da ich nicht immer Chips oder ähnliches als Beilage mag, habe ich mir ein Rezept gesucht, 
um Brot auf dem Grill zu backen;)


 Fladenbrot vom Grill


Zutaten:

550g feines Weissmehl
1 Päckchen Trockenhefe
1/2 TL Zucker
360ml laufwarmes Wasser
3 EL Olivenöl (oder ein anderes)
2 TL grobes Meersalz


So geht's:

Alle Zutaten vermischen und der entstandene Teig gute 10min zu einem weichen und feinen Teig kneten. 
Diesen dann auf's Doppelte aufgehen lassen.
Den Teig dann in in ca. 7-8 gleich grosse Teile aufteilen und zu handtellergrossen Fladen ausrollen, ca 0.5cm dick.
Die Fladen auf eingeöltes Backtrennpapier legen und stapeln. Dabei immer Backtrennpapier dazwischen legen.

Der Grill aufheizen auf ca 180-200 Grad, wenn das geht. Wir haben einen mit Deckel.
Da dann den Fladen auf den Grillrost legen. 
-> Nun ist Dein Geschick gefragt und Dein routinierter Umgang mit dem Grill. Da kann ich nur raten, selbst heraus zu finden, wie lange es dauert, bis eine Seite ok ist. Bei mir hat das gut 10min gedauert....
Dann einfach den Fladen am besten mit einer Grillzange umdrehen und die andere Seite backen, Fertig;) 

Tipp: Klopfprobe machen! Tönt das Brot hohl beim draufklopfen, dann ist es ok, oder probieren, aber Vorsicht, nicht Mund verbrennen!

Der Teig kann wunderbar mit verschiedenen Kräutern, getrockneten Tomaten, ect. ergänzt werden!!

Uns  hat es auf jeden Fall sehr geschmeckt! Luftig locker, kross und etwas rauchig;) 
Wie es sein muss!

Also, vielleicht eine Idee für Deine nächste Grillaktion!!

Herzlich, Rita




22 Juni 2017

Und hier so?


Ja, da bin ich wieder mal.
Das Hofleben ist momentan recht intensiv. Die Kirschenernte ist am laufen, es hat doch noch ein paar an den Bäumen, nicht alle sind im Frühling nach dem Schneefall erfroren....

Da ich momentan die einzige Frau auf dem Hof bin (die anderen 2 sind in den Ferien), hängt so ziemlich viel an mir, was mir aber recht gefällt. Lieber viel zu tun, als dann vor Langeweile gar nichts mehr auf die Reihe zu kriegen;)


Die frühen und kühlen Morgenstunden nutzen wir, denn bei 34 Grad gehe auch ich nicht mehr den Baum hoch....


Ich bin dann mal wieder unterwegs, sei es im Garten nach dem Rechten zu sehen, den Kindern bei den Hausaufgaben und den letzten anstehenden Prüfungen zu helfen oder dem Schwiegervater ein Mittagessen zu kochen.....;)


Allen frohe, sonnige Tage und ein kühles Lüftchen dazu!

Bis bald!

Herzlich, Rita

09 Juni 2017

Pilzbefall



Es musste einfach wieder mal sein, lieseln ist einfach entspannend;)


Ein kleines Präsent musste noch her und so gab es ein Nadelkissen.
Mir war gerade so nach Pilzen...



Die Schablone hier hat eine grösse eines halben Inches. Damit ich das Motiv mittig auf die Schablone bekommen, habe ich einen Rahmen geschnitten, der dem inneren Durchmesser der Schablone entsprich.


Somit habe ich gleich auch noch die Nahtzugabe und kann los legen.
Davor aber noch ein Loch gestanzt, damit ich später das Papier leichter heraus bekomme.


 Dann Ränder umlegen und mit Heftfaden die Ecken fixieren.


Alle Teile passend angenäht.


Vorderansicht
und 
Rückseite



Beide Teile rechts auf rechts aufeinander legen und aussen rum, 
bis auf eine Stelle zum Wenden zusammen nähen.



Die Papierschablonen mit Hilfe einer Wollnadel o.ä. aus dem Stoff ziehen.


Noch die schöne Seite nach aussen ziehen und befühlen. Fertig.
Ich habe die Mitte mit einem Faden etwas abgenäht, so hat es etwas mehr Struktur erhalten.


Fertig ist das Nadelkissen;)
Ist es nicht süss?


Kleinigkeiten können auch grosse Freude machen;)
Nicht vergessen...

Allen einen schönen Tag;)


Herzlich, Rita

Freutag
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